altemaelze

Heat Waves

Thundermother

Die schwedische Band Thundermother wurde bereits 2009 gegründet und hat sich nach einem Wechsel in der Besetzung 2017 neu formiert. “Heat Waves” ist das vierte Studio-Album der Schweden-Mädels.

Ich war schon immer ein Sucker für ‚Frauen im Rock‘, daher finde ich eine All-Female Band schon mal grundsätzlich klasse. Die schwedische Band Thundermother wurde bereits 2009 gegründet und hat sich nach einem Wechsel in der Besetzung 2017 neu formiert. “Heat Waves” ist das vierte Studio-Album der Schweden-Mädels. Gleich der Opener “Loud and Live” nimmt mich mit, straight kick ass Rock‘n´Roll mit einer amtlichen Rockstimme (Guernica Mancini rockt!) – genau mein Ding. Alle Tracks sind zeitlose ‚straight forward‘ Rock-Songs, bei denen immer das Beinchen mit geht, mit Ausnahme der Power Ballade “Sleep”- ja, das können Thundermother auch. Als Anspieltipp hätte ich “Drive in Style”, wobei eigentlich alle Nummern klasse sind. Gitarristin Philippa Nässil liefert genau wie der Rest der Band einen amtlichen Job ab. Thundermother machen, obwohl sie noch sehr jung sind, richtig guten Hard Rock und müssen sich vor der vergleichbaren männlichen Konkurrenz (vom Style her Richtung Airbourne, nur besser) nicht verstecken. Sollte Corona endlich keinen Strich mehr durch die Rechnung machen, gastieren Thundermother im 4. März im „Airport“ in Obertraubling. Aber so wie’s derzeit im Lockdown aussieht, wird’s eher eine neue Verschiebung geben. Aber ein weiterer Termin ist ja für den 29. Juni beim „Strandkorb“-Open Air in Cham vorgesehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Songs auf “Heat Waves” allesamt live super rüberkommen. Klasse Band, klasse Album! (AFM Records) FuD

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