Auch auf ihrem vierten Studioalbum (das Weihnachtsalbum nicht mitgezählt) überzeugen die Katzen aus dem Weltraum. Die 2015 gegründete Band ist tief im Classicrock mit allen erdenklichen Varianten verortet. Sie garniert die Songs mal mit viel Pomp und Chören, mal mit heftigen Gitarren und überzeugt aber ebenso mit gekonnten Balladen („Magic Lovin’ Feelin’“). Unter den zwölf Tracks ist kein Durchhänger. Über die fast 50 Minuten wird ein prickelnder Spannungsbogen aufgebaut und auch gehalten. Pure Dynamik, ohne aufgesetzte Härte oder dumpf geprügelten Speed. Neusänger Damian Edwards, dem ein oder anderen vielleicht bekannt von Jeff Wayne’s „War Of The Worlds“, macht mehr als eine gute Figur und gibt mit seiner variablen Stimme den Songs zusätzliche Fülle und Gehalt. Klar, alles, was man auf „Atlantis“ hört, gab es schon mal – oftmals aber viel schlechter. Egal ob in „Sunday Best“ Brian May-Gitarrensounds zu hören sind oder bei „Marionettes“ der epische Aufbau überzeugt: bei den Cats In Space kommen Passion, Können und Gefühl zusammen und das macht einfach immer wieder gute Laune. Und sie haben auch ein Händchen für gute Melodien und abwechslungsreiche Arrangements. (Cargo Records UK/Soulfood) ACB